Unternehmenswissen: Unternehmenswissen finden, mit Quellen statt Ratespiel

Wissensmanagement mit KI: Unternehmenswissen finden, mit Quellen statt Ratespiel.

Dokumente, Richtlinien, Projektwissen und Fachinformationen werden durchsuchbar – mit Rollen, Quellenangaben und nachvollziehbarem Zugriff.

Kurz gesagt: Ein Wissenssystem verbindet freigegebene interne Quellen. RAG bedeutet Antworten aus eigenen Dokumenten mit Quellenangabe. Berechtigungen aus den Quellsystemen gelten weiter; unbelegte Antworten müssen erkannt und begrenzt werden.

Ausgangslage

Wo heute Zeit verloren geht.

  • Wissen verteiltOrdner, SharePoint, PDFs und Personen – jede Antwort liegt woanders.
  • VersionssucheMitarbeitende suchen lange nach der richtigen, aktuellen Version.
  • Dieselben FragenNeues Personal stellt Fragen, die schon oft beantwortet wurden.
  • Wissen gehtBei Personalwechsel verschwindet, was nur in Köpfen war.
  • Rechte vergessenSuchlösungen zeigen, was der Nutzer eigentlich nicht sehen dürfte.
Ablauf

Was die Lösung Schritt für Schritt tut.

Quellen anbinden

SharePoint, Fileserver, DMS, Wikis, Fachsysteme – mit ihren Berechtigungen.

Inhalte aufbereiten

Zerlegen, strukturieren, Metadaten und Aktualität zuordnen.

Berechtigungen übernehmen

Wer ein Dokument nicht sehen darf, erhält auch keine Antwort daraus.

Indexieren

Semantisch und exakt durchsuchbar machen.

Suchen und antworten

Frage in natürlicher Sprache, Antwort aus den gefundenen Stellen.

Quelle anzeigen

Antworten sollen auf das verwendete Dokument verweisen; fehlende Treffer sollen kenntlich sein.

Vorher – Nachher

Was sich im Arbeitsalltag verändert.

Beispiele aus dem Ablauf – ohne Prozentwerte, die erst eine Messung im Betrieb liefern kann.

SituationHeuteMit der Lösung
Neue Mitarbeitendefragen Kollegen, suchen im Laufwerkfragen das Wissenssystem, erhalten Antwort mit Quelle
Vorgaben«Wo steht das nochmal?»Antwort mit verlinktem Dokument
Versiondrei Dateien, eine giltaktuelle Version erkannt, veraltete markiert
Zugriffalles oder nichtsBerechtigungen aus dem Quellsystem
Nutzen

Was der Use Case verbessert.

Weniger Suchzeit

Antworten statt Ordnerpfade.

Wissen verfügbar

Auch, wenn die Person, die es wusste, nicht da ist.

Quellenbezug

Antworten sollen anhand der genannten Quellen prüfbar sein.

Kontrollierter Zugriff

Berechtigungen werden übernommen oder explizit abgebildet.

Im Einsatz

So sieht die Arbeit damit aus.

Beispielmotive aus unserer Bildwelt – die Oberflächen im Bild sind Illustrationen, keine Kundendaten.

Verantwortung

Was beim Menschen bleibt.

Die Pflege der Quellen, die Bewertung der Antwort und jede Handlung, die daraus folgt. Das System findet und belegt; es entscheidet nicht.

Die Lösung bereitet vor, sortiert und übergibt – entschieden und freigegeben wird von Ihren Mitarbeitenden, nach Regeln, die Sie festlegen.

Unternehmenswissen im Arbeitsalltag
Systeme & Integrationen

Wo die Lösung andockt.

Zum Beispiel – was konkret angebunden wird, hängt von Schnittstellen und Berechtigungen ab und wird in der Potenzialanalyse geprüft.

  • SharePoint
  • Fileserver
  • DMS
  • Google Drive
  • Microsoft 365
  • Wikis
  • Projektdatenbanken
Bausteine & Produkte

Was technisch dahintersteht.

Lösungsbausteine sind die technischen Komponenten, aus denen die Lösung zusammengesetzt wird. Produkte sind nur genannt, wo sie fachlich passen.

Kontrolle, Daten & Betrieb

Kontrolle bleibt Teil des Systems.

Je nach Produkt und Schnittstellen betreiben wir die Lösung bei Ihnen, in einer Schweizer Cloud oder kombiniert. Vor dem Pilot klären wir Datenflüsse, Zugriffe und Compliance-Anforderungen. Grundlagen: Private AI und On-Premise & Hybrid (Betrieb auf eigenen Servern oder gemischt).

ThemaUmsetzung
DatenInterne Dokumente – intern bis vertraulich, je nach Quelle.
FreigabenReine Auskunft, keine Aktionen; Aktionen laufen über Agenten mit eigener Freigabe.
Rollen & RechteBerechtigungen werden aus den Quellsystemen übernommen oder in der Wissensschicht explizit abgebildet.
ProtokollierungAnfragen, verwendete Quellen und Antworten nachvollziehbar; Lücken und veraltete Dokumente sichtbar.
BetriebsformBetrieb auf eigenen Servern oder in einer Private Cloud ist möglich; die Betriebsform hängt von Datenquellen und Sicherheitsanforderungen ab.
Branchen

Wo dieser Use Case typisch ist.

Standard-Ablauf

So kann ein Testbetrieb (Pilot) starten.

Der Pilot bildet nicht sofort den ganzen Prozess ab. Wir wählen einen klar begrenzten Teil, definieren Freigaben und Erfolgskriterien und testen ihn mit echten Daten und den Personen, die damit arbeiten. Dieser Ablauf ist bei jedem Anwendungsfall derselbe.

  • Prozess auswählenEinen klar begrenzten Teil des Ablaufs, der heute Zeit bindet und messbar ist.
  • Daten und Systeme klärenWelche Daten, welche Schnittstellen, welche Berechtigungen – und was davon fehlt.
  • Begrenzten Ablauf umsetzenMit definierten Freigaben und Erfolgskriterien, nicht der ganze Prozess auf einmal.
  • Im echten Betrieb messenMit echten Daten und den Personen, die damit arbeiten; danach erweitern oder stoppen.

Wie wir eine Lösung einführen

Häufige Fragen

Häufige Fragen: Unternehmenswissen

Erfindet das System Antworten?

Das Ziel ist, Antworten auf freigegebene Quellen zu stützen. Unsicherheit und fehlende Evidenz müssen sichtbar gemacht werden.

Wer sieht welche Dokumente?

Berechtigungen müssen aus Quellsystemen übernommen oder in der Wissensschicht explizit abgebildet werden.

Müssen Dokumente in die Cloud?

Nicht zwingend. Die passende Betriebsform hängt von Datenquellen, Architektur und Sicherheitsanforderungen ab.

Für welche Unternehmen eignet sich dieser Use Case?

Unternehmen, deren Wissen dokumentiert, aber schwer auffindbar ist – mit mehreren Ablageorten, klaren Berechtigungen und wiederkehrenden Fragen an dieselben Unterlagen.

Nächster Schritt

Diese Aufgabe bei Ihnen prüfen.

Beschreiben Sie den heutigen Ablauf in zwei Sätzen. Wir prüfen Nutzen, Datenlage, Integrationsaufwand und Risiken und zeigen, ob ein Produkt, ein Lösungsbaustein oder eine individuelle Lösung sinnvoll ist.