Wissensassistenten
Unternehmenswissen recherchieren, zusammenführen und verfügbar machen.
Studio verbindet Modelle, Agenten, Unternehmenswissen, Anwendungen und Recheninfrastruktur zu einer kontrollierbaren Umgebung. Hier wird festgelegt, welche KI welche Aufgabe übernimmt, auf welches Wissen sie zugreifen darf, welche Werkzeuge sie einsetzen kann und wann ein Mensch freigeben muss.
Kurz gesagt: Studio beantwortet die Frage «Wer darf was, mit welchem Modell, auf welchen Daten – und wer gibt frei?». Studio, Agents und Teile der Factory laufen in unserer eigenen Entwicklungs- und Betriebsumgebung und werden laufend erweitert; weitere Betriebsformen, Mehrfach-Nodes sowie private und lokale Installationen kommen schrittweise dazu. Welche Bausteine für einen Betrieb in Frage kommen, hängt von Anwendungsfall, Infrastruktur, Datenschutz und Schnittstellen ab. Wir zeigen öffentlich die Funktionsprinzipien, keine sicherheitskritischen Details.
Unternehmen setzen nach und nach verschiedene Modelle, Assistenten, Automationen und Datenquellen ein. Ohne gemeinsame Steuerung entstehen isolierte Lösungen, uneinheitliche Berechtigungen, unnötige Kosten und Abläufe, die im Nachhinein niemand mehr nachvollziehen kann.
Studio zieht eine gemeinsame technische Ebene darunter: Modelle, Agenten, Wissen, Werkzeuge, Infrastruktur und Governance werden nicht nebeneinander betrieben, sondern miteinander verbunden. Studio ist deshalb weder ein weiterer Chat noch eine Sammlung von Automationen, sondern die Steuerung der Swiss AI Platform.
Studio entkoppelt den Geschäftsprozess vom einzelnen Modell und legt fest, welches Modell für welchen Prozess vorgesehen ist und unter welchen Bedingungen es eingesetzt werden darf. So hängt die Architektur nicht an einem Anbieter, einem Modell oder einem Technologiesprung.
Ein Agent bekommt in Studio einen klaren Rahmen: Aufgabe, Wissen, Modell, Werkzeuge, Regeln, Freigabe, Ergebnis. Er kann recherchieren, Dokumente analysieren, Daten aus einem ERP holen, einen Vorgang vorbereiten oder eine definierte Automation auslösen.
Entscheidend ist die andere Hälfte: Was ein Agent nicht darf, ist genauso festgelegt wie das, was er darf. Aktionen ausserhalb des geprüften Umfangs sollen blockiert und protokolliert werden.
KI wird erst brauchbar, wenn sie den Zusammenhang im Betrieb kennt. Studio verbindet Agenten und Modelle mit den Quellen, die für die jeweilige Aufgabe freigegeben sind – rollen- und kontextbezogen, nicht pauschal.
Alle laufen auf derselben kontrollierten Infrastruktur. Dazu kommen individuelle Anwendungen für einzelne Prozesse, Branchen oder Unternehmensbereiche.
Unternehmenswissen recherchieren, zusammenführen und verfügbar machen.
Dokumente erkennen, klassifizieren, analysieren und weiterverarbeiten.
Abläufe überwachen, vorbereiten und definierte Schritte ausführen.
Informationen aus internen und externen Quellen strukturiert aufbereiten.
Anfragen bearbeiten, Auskunft geben, Antworten vorbereiten.
Daten und Entwicklungen für Entscheidungen verdichten.
Komplexe Aufgaben löst selten ein einzelnes Modell. Studio lässt mehrere spezialisierte Bausteine zusammenarbeiten – aus einzelnen Funktionen werden kontrollierte Arbeitsabläufe.
Eine E-Mail, ein Dokument oder ein Zeitplan startet den Vorgang.
Der Agent holt die Informationen, die für seine Aufgabe freigegeben sind.
Studio ordnet das passende Modell zu und gibt die erlaubten Systeme frei.
Ein zweiter Agent kontrolliert das Ergebnis, bevor es weitergeht.
Wo es nötig ist, entscheidet ein Mensch – erst danach wird ausgelöst.
Das Ergebnis geht ins Zielsystem, der ganze Vorgang bleibt dokumentiert.
Nicht jede KI erhält Zugriff auf jedes System. Studio legt fest: welcher Agent, welches Werkzeug, für welche Aufgabe, mit welchen Rechten.
Nicht jeder Vorgang sollte vollständig selbstständig ablaufen. Studio erlaubt definierte Kontroll- und Freigabepunkte: Ein Agent analysiert und bereitet vor, die endgültige Aktion erfolgt erst nach Freigabe durch eine verantwortliche Person.
Besonders bei Zahlungen, Kundenkommunikation, Vertrags- und Dokumentenprozessen, kritischen Datenänderungen und Aktionen in fremden Systemen. Die KI arbeitet, der Mensch entscheidet.
Professionelle KI heisst nicht nur leistungsfähige Modelle, sondern geklärte Zuständigkeiten. Governance wird so nicht nachträglich aufgesetzt, sondern ist Teil der Architektur.
| Frage | Wird festgelegt als |
|---|---|
| Wer darf welchen Agenten verwenden? | Rolle und Berechtigung |
| Welches Modell darf welche Daten verarbeiten? | Datenklasse und Modellvorgabe |
| Welche Werkzeuge darf ein Agent einsetzen? | Werkzeugfreigabe je Agent |
| Welche Aktionen brauchen eine Freigabe? | Freigabepunkt im Ablauf |
| Welche Vorgänge müssen protokolliert werden? | Protokollierungsregel |
Je mehr Modelle und Agenten im Einsatz sind, desto wichtiger wird die Übersicht. Was davon sichtbar ist, hängt von der jeweiligen Umsetzung ab.
Die Architektur lässt sich an Datenschutz, Geschwindigkeit, Kosten und die Anforderungen des Betriebs anpassen. Zusätzliche Modelle, Agenten, Wissensquellen und Rechenknoten kommen dazu, ohne dass für jeden neuen Anwendungsfall eine eigene Infrastruktur entsteht.
Externe KI- und Infrastrukturdienste nutzen.
Dedizierte Umgebung für erhöhte Anforderungen an Kontrolle und Datenschutz.
Details ansehenKI-Infrastruktur im eigenen Haus.
Details ansehenLokale Modelle kombiniert mit gezielt eingesetzten externen Diensten.
Details ansehenStudio ist Teil der Swiss AI Platform. Zusammen ergibt das eine durchgehende Infrastruktur – von der Rechenleistung über die Agenten bis zur zentralen Steuerung.
Steuerung und Governance: Konfiguration, Orchestrierung, Modelle, Wissen, Berechtigungen, Betrieb und Freigaben.
Ausführung: spezialisierte Arbeitseinheiten, die Aufgaben analysieren und definierte Abläufe erledigen.
Details ansehenRechenleistung und Laufzeit: Modelle, Rechenknoten und die technische Grundlage für den Betrieb.
Details ansehenStudio lohnt sich dort, wo mehrere KI-Anwendungen entstehen und zusammenpassen müssen: wenn verschiedene Modelle im Einsatz sind, internes Wissen sicher eingebunden werden muss, Agenten auf Unternehmenssysteme zugreifen und Abläufe automatisiert werden.
Ebenso dort, wo menschliche Freigaben nötig sind, private oder hybride Betriebsformen eine Rolle spielen und die Umgebung über Jahre kontrollierbar und erweiterbar bleiben soll. Für eine einzelne, abgeschlossene Anwendung ist der Aufwand zu gross – dann ist ein Produkt oder eine Einzellösung der bessere Weg.
Studio ist Teil der Swiss AI Platform und wird mit unseren Produkten und individuellen Lösungen betrieben. Ob und wie Kunden direkt in Studio arbeiten, hängt vom Projekt ab.
Ja, das ist der Zweck der Betriebssicht: Aufgaben, Ergebnisse, verwendetes Modell, Kosten – nachvollziehbar.
Studio steuert und überwacht, Agents führen Aufgaben aus, Factory stellt Modelle und Rechenleistung bereit. Drei Ebenen, drei Verantwortungen.
Das hängt von Anwendungsfall, bestehender Infrastruktur, Datenschutz und den nötigen Schnittstellen ab. Diese Frage steht am Anfang der Architekturberatung, nicht am Ende.
Öffentlich zeigen wir Prinzip, Layer und Datenfluss auf hoher Ebene. Interne Topologie, Routing-Regeln, Security-Rules und Versionsstände bleiben intern.
Den Reifegrad je Baustein weisen wir offen aus. Formulierungen wie «ist darauf ausgelegt» beschreiben die Architektur, nicht einen Kundeneinsatz. Studio, Agents und Teile der Factory laufen in unserer eigenen Entwicklungs- und Betriebsumgebung und werden laufend erweitert; weitere Betriebsformen, Mehrfach-Nodes sowie private und lokale Installationen kommen schrittweise dazu.
Wir schauen nicht zuerst auf ein einzelnes Modell oder einen einzelnen Agenten, sondern auf den Prozess, die Daten, die bestehenden Systeme und die Anforderungen an Kontrolle und Betrieb. Darauf entsteht eine Architektur, die zu Ihrem Betrieb passt.