Prozessautomatisierung: Übergaben zwischen beteiligten Systemen automatisieren

Prozessautomatisierung: Übergaben zwischen beteiligten Systemen automatisieren.

Wir analysieren den realen Ablauf, entfernen unnötige Übergaben und automatisieren dort, wo Daten, Regeln und Verantwortlichkeiten klar genug sind.

Kurz gesagt: Prozessautomatisierung betrachtet nicht ein einzelnes Tool, sondern den gesamten Ablauf – etwa Anfrage, Prüfung, Auftrag, Ausführung, Rechnung. Ziel ist ein sinnvoller Mix aus automatischen Schritten, KI-gestützter Interpretation und menschlichen Entscheidungen.

Ausgangslage

Wo heute Zeit verloren geht.

  • Mehrfache ÜbertragungDieselben Informationen werden von Hand von einem System ins nächste übertragen.
  • MedienbrücheE-Mail, Excel, CRM und ERP hängen nur über Menschen zusammen.
  • LiegenbleibenAufgaben bleiben zwischen Abteilungen liegen, weil niemand den nächsten Schritt auslöst.
  • Kein StatusWo ein Vorgang steht, weiss nur, wer gerade daran arbeitet.
  • Immer gleiche ZwischenschritteMitarbeitende bearbeiten täglich dieselben Routinen.
Ablauf

Was die Lösung Schritt für Schritt tut.

Ist-Prozess aufnehmen

Wer macht was, mit welchen Systemen, in welcher Reihenfolge – wie es wirklich läuft.

Engpässe identifizieren

Wiederholungen, Wartezeiten, Übergaben ohne Mehrwert.

Regeln definieren

Daten, Entscheidungsregeln und Freigabepunkte festlegen.

Schritte automatisieren

Geeignete Schritte automatisch, unstrukturierte Eingaben mit KI interpretiert.

Systeme integrieren

ERP, CRM, DMS, E-Mail, Fachsoftware über Schnittstellen verbinden.

Messen und erweitern

Durchlaufzeit und Fehlerquote beobachten; den Umfang schrittweise ausbauen.

Vorher – Nachher

Was sich im Arbeitsalltag verändert.

Beispiele aus dem Ablauf – ohne Prozentwerte, die erst eine Messung im Betrieb liefern kann.

SituationHeuteMit der Lösung
Anfrage bis Auftragvier Systeme, drei Personen, Mail dazwischenein durchgängiger Ablauf mit definierten Freigaben
Status«Frag mal die Kollegin»Vorgangsstatus sichtbar
ÜbergabeCopy/Paste von System zu Systemstrukturierte Übergabe, Mensch prüft an definierten Stellen
Erweiterungjede Änderung ein neues ProvisoriumProzess dokumentiert, messbar, erweiterbar
Nutzen

Was der Use Case verbessert.

Weniger Übergaben

Schritte ohne Mehrwert entfallen oder laufen automatisch.

Kürzere Durchlaufzeiten

Vorgänge warten nicht auf den nächsten manuellen Anstoss.

Klare Verantwortlichkeiten

Freigabepunkte und Zuständigkeiten sind definiert.

Nachvollziehbarkeit

Vorgesehene Schritte können protokolliert werden.

Im Einsatz

So sieht die Arbeit damit aus.

Beispielmotive aus unserer Bildwelt – die Oberflächen im Bild sind Illustrationen, keine Kundendaten.

Verantwortung

Was beim Menschen bleibt.

Die Entscheidungen mit Aussenwirkung und alles, was Ermessen braucht. Automatisiert wird, was regelbasiert oder mit KI zuverlässig interpretierbar ist.

Die Lösung bereitet vor, sortiert und übergibt – entschieden und freigegeben wird von Ihren Mitarbeitenden, nach Regeln, die Sie festlegen.

Prozessautomatisierung im Arbeitsalltag
Systeme & Integrationen

Wo die Lösung andockt.

Zum Beispiel – was konkret angebunden wird, hängt von Schnittstellen und Berechtigungen ab und wird in der Potenzialanalyse geprüft.

  • E-Mail
  • ERP
  • CRM
  • DMS
  • Formulare
  • Kalender
  • Fachsoftware
  • Datenbanken
Bausteine & Produkte

Was technisch dahintersteht.

Lösungsbausteine sind die technischen Komponenten der Swiss AI Plattform, kombiniert nach Prozess.

Kontrolle, Daten & Betrieb

Kontrolle bleibt Teil des Systems.

Je nach Produkt und Schnittstellen betreiben wir die Lösung bei Ihnen, in einer Schweizer Cloud oder kombiniert. Vor dem Pilot klären wir Datenflüsse, Zugriffe und Compliance-Anforderungen. Grundlagen: Private AI und On-Premise & Hybrid (Betrieb auf eigenen Servern oder gemischt).

ThemaUmsetzung
DatenAbhängig vom Prozess: Kunden-, Auftrags-, Finanz- oder Personaldaten.
FreigabenAn jeder Stelle, an der eine Entscheidung mit Aussenwirkung fällt – Zusage, Buchung, Versand.
Rollen & RechteRollen aus den Quellsystemen werden übernommen; wer auslösen darf, ist je Schritt definiert.
ProtokollierungVorgesehene Schritte können mit Zeit, Eingabe, Ergebnis und Freigabe protokolliert werden.
BetriebsformBetrieb auf eigenen Servern, in einer Private Cloud oder gemischt – je nach angebundenen Systemen.
Branchen

Wo dieser Use Case typisch ist.

Standard-Ablauf

So kann ein Testbetrieb (Pilot) starten.

Der Pilot bildet nicht sofort den ganzen Prozess ab. Wir wählen einen klar begrenzten Teil, definieren Freigaben und Erfolgskriterien und testen ihn mit echten Daten und den Personen, die damit arbeiten. Dieser Ablauf ist bei jedem Anwendungsfall derselbe.

  • Prozess auswählenEinen klar begrenzten Teil des Ablaufs, der heute Zeit bindet und messbar ist.
  • Daten und Systeme klärenWelche Daten, welche Schnittstellen, welche Berechtigungen – und was davon fehlt.
  • Begrenzten Ablauf umsetzenMit definierten Freigaben und Erfolgskriterien, nicht der ganze Prozess auf einmal.
  • Im echten Betrieb messenMit echten Daten und den Personen, die damit arbeiten; danach erweitern oder stoppen.

Wie wir eine Lösung einführen

Häufige Fragen

Häufige Fragen: Prozessautomatisierung

Muss der ganze Prozess neu gebaut werden?

Nein. Häufig ist ein klar abgegrenzter Teilprozess der bessere Start.

Was ist der Unterschied zu Workflow Automation?

Prozessautomatisierung optimiert den gesamten fachlichen Ablauf; Workflow Automation verbindet konkrete Ereignisse, Systeme und Schritte technisch.

Wann lohnt sich KI überhaupt?

Vor allem dort, wo unstrukturierte Informationen verstanden, Dokumente gelesen, Inhalte eingeordnet oder Entscheidungen vorbereitet werden müssen.

Für welche Unternehmen eignet sich dieser Use Case?

Unternehmen, bei denen ein Ablauf regelmässig über mehrere Systeme und Abteilungen läuft und heute von Hand zusammengehalten wird – unabhängig von der Grösse.

Nächster Schritt

Diese Aufgabe bei Ihnen prüfen.

Beschreiben Sie den heutigen Ablauf in zwei Sätzen. Wir prüfen Nutzen, Datenlage, Integrationsaufwand und Risiken und zeigen, ob ein Produkt, ein Lösungsbaustein oder eine individuelle Lösung sinnvoll ist.