KI-Architektur: KI-Architektur: Cloud, Private Cloud, On-Premise, Hybrid – und die entkoppelte Anwendungsschicht.
Wie eine KI-Architektur aufgebaut sein kann: Anwendungen, gemeinsamer Datenkern, Steuerung, Ausführung, Modellschicht, Rechenknoten und Betriebsmodell.
Kurz gesagt: Eine geschichtete KI-Architektur trennt Anwendung, Steuerung, Modellschicht und Infrastruktur. Rechenknoten, sogenannte Nodes, führen Modelle aus. Die Trennung kann Modell- und Infrastrukturwechsel erleichtern.
Schichten statt Monolith.
Eine direkte Bindung an ein Modell kann einen späteren Wechsel erschweren. Getrennte Kunden- und Projektdaten können Doppelspurigkeiten erzeugen. Eine geschichtete Architektur trennt Anwendungen, gemeinsamen Datenkern, Steuerung, Ausführung, Modellschicht, Rechenknoten und Betriebsmodell.
Die Architektur ist darauf ausgelegt, Modelle und Infrastruktur weitgehend von der Anwendungsschicht zu entkoppeln und über zusätzliche Nodes horizontal zu wachsen – ohne absolute Garantien, aber mit klaren Schnittstellen.
Vier Modelle, eine Architektur.
| Modell | Modelle laufen | Daten | Typisch für |
|---|---|---|---|
| Cloud | beim Anbieter | beim Anbieter | unkritische Aufgaben, Start |
| Private Cloud (CH) | dediziert im CH-Rechenzentrum | dort | Kontrolle ohne eigene Hardware |
| On-Premise | im Haus | im Haus | Regulierung, Betriebsgeheimnisse |
| Hybrid | je Datenklasse | je Datenklasse | die meisten Unternehmen |
Prüffragen an jede Architektur
- Kann ich das Modell wechseln, ohne die Anwendung zu ändern?
- Kann ich wachsen, indem ich Nodes hinzufüge?
- Teilen sich Anwendungen Kunden, Projekte, Benutzer?
- Entscheidet die Datenklasse, wo eine Aufgabe läuft?
- Gibt es Freigabestellen und Monitoring?
Worauf sich der Beitrag stützt.
- Eigene öffentliche Architekturdarstellung der Swiss AI Platform und eigene Projekterfahrung Swiss AI Labs; keine externe Studie
Produkte, Labs und Cases.
Häufige Fragen: KI-Architektur
Ist das nur für grosse Unternehmen?
Nein. Auch ein einzelnes Produkt kann getrennte Schichten nutzen. Kosten hängen vom Produkt- und Betriebsmodell ab.
Zeigen Sie Ihre interne Architektur?
Öffentlich zeigen wir Prinzip und Layer; interne Topologie und Regeln bleiben intern.
Lassen Sie einen konkreten Prozess prüfen.
Die Potenzialanalyse untersucht Nutzen, Voraussetzungen und Risiken des Prozesses.